Lars Reichow ist "Der Unterhaltungskanzler"

Lars ReichowIn einer Zeit, in der sich viele Deutsche Heidi Klum als Familienministerin vorstellen können und Deutschland beim Eurovision Song Contest mal wieder die letzten Plätze belegt, in der sich das Augenmerk auf das Dekolleté der Regierungschefin legt und die Grabenkämpfe zwischen recht(s)schaffenden und linksdrehenden Kulturen toben, da braucht es einen, der das Ruder herumreißt.

Das Warten ein Ende! Der Mainzer Kabarettist Lars Reichow greift nach der Macht: Kleinkunst statt Cohiba, Seriosität statt Saumagen und Genialität statt Gazprom. Als Unterhaltungskanzler möchte er neue Maßstäbe setzen und geht seinen Weg beharrlich wie der amerikanische Gouverneur, der als barbarischer Conan begann und jetzt den Sonnenstaat Kalifornien regiert.

Reichow macht reinen Tisch in verkrümelten Wohnungen, entreißt den Schwiegereltern die Richtlinienkompetenz, wagt mit Carla Bruni auf dem internationalen Parkett ein Tänzchen und löscht alle Konten in Liechtenstein. Gewohnt pointiert erkennt der Kleinkunstpreisträger die Zeichen der Zeit und schmiedet daraus eine Regierungserklärung, die keine Fragen offen lässt.

Die Presse jubelte zur Premiere am 19. April in der Mainzer Phönixhalle, Reichow habe „in der Geschichte des politischen Kabaretts so etwas wie ein neues Kapitel“ aufgeschlagen. Auch bei der Live-Übertragung der NDR-Satire-Show "Hörsturz" im Frühjahr 2009 im Kulturkraftwerk stach Lars Reichow als Gast hervor und blieb in bester Erinnerung, woraufhin er jetzt für einen ganzen Abend wiederkommen darf.

Kein Zweifel: Der Unterhaltungskanzler ist angetreten, um sämtliche Kleinkunstbühnen der Republik in blühende Landschaften zu verwandeln. Darauf gibt er dem Volk sein Ehrenwort.

Mehr Informationen finden Sie auf der offiziellen Website von Lars Reichow.

13 Euro, ermäßigt 10 Euro