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. Kabarett-Bundesliga
Samstag, 21. April 2012, 20 Uhr, Kulturkraftwerk - ausverkauft -
Sechster Spieltag Kabarett-Bundesliga-Saison 2011/2012: Andreas Krenzke - Götz Frittrang

Andreas „Spider" Krenzke - Stehleser mit Hang zur Abschweifung - tritt an gegen Götz Frittrang, den sprachgewaltigen Bühnenberserker. Mal wieder eine ganz andere Form des Kabaretts und das dürfte dieses mal vor allem auch das jüngere Publikum ansprechen.Weitere Details finden Sie auf der folgenden, ausführlichen Programmseite:
Stefan Waghubinger
Gebremster Nörgler
Stefan Waghubinger (Goldener Stuttgarter Besen 2011) ist Österreicher, lebt aber seit 20 Jahren in Deutschland. Deshalb betreibt er österreichisches Jammern und Nörgeln inzwischen mit deutscher Gründlichkeit. Er entführt in eine abgründige Gedankenwelt, in der man nie sicher sein kann, ob sie ernst gemeint ist oder nicht: Von Benjamin Blümchen im Schlafzimmer, über die ultimative Lösung der Klimakatastrophe bis zur Nahtoderfahrung beim Zahnarzt - niemand scheitert schöner am Leben.
Ottfried Fischer meint dazu in seiner Laudatio zum Stuttgarter Niveau. Diese Comedy ist anbetungswürdig und zum Niederknien."

Krenzke (2. Platz „Stuttgarter Besen" 2009) denkt sich Geschichten aus, die er dann vorliest. Diese Reihenfolge hat sich bewährt. Viele halten ihn für den bedeutendsten Schriftsteller in seiner Familie. Sein Repertoire umfasst Politik, Wissenschaft, Kindheitserinnerungen, die er sich selber ausdenkt und vieles mehr. Er veranstaltet Lesungen mit beliebten Pausen. Schweift in letzter Zeit immer öfter vom Blatt ab, singt aber Gott sei Dank noch nicht. Dafür ist er wortgewaltig und anziehend geistreich wie kein anderer, außer vielleicht er selbst.
„Ein ganz Großer in der Lesebühnen-Szene." (Tagesspiegel)
Aktuelles Programm „Im Arbeitslosenpark – Best of"
Andreas "Spider" Krenzke schreibt, er liest wöchentlich auf Berliner Lesebühnen. Er ist einer der bekanntesten Autoren der Lesebühnenszene. In seinem aktuellen Programm "Im Arbeitslosenpark" seziert er seine Umwelt mit messerscharfem Blick, seine Geschichten sind facettenreich, voller hintergründigem Humor. Man wundert sich über seine originellen Ideen und lacht über treffende Milieuschilderungen und skurrile Charaktere. Spider beschreibt das Leben der Underdogs in der "Berliner Republik" mit satirischem Blick in seinem unnachahmlichen lakonisch-schnoddrigen Stil vorgetragen. Er denkt liebgewordene Klischees und Plattitüden konsequent zu Ende und entspinnt dabei wunderbar skurrile Welten – kluge Gedanken vollendet verfremdet serviert.
Komisch, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer meist lachen, denn in seinen Texten geht es um Wissenschaft, Philosophie und Politik. Jedenfalls ist das Publikum hinterher schlauer. Oder sagen wir, es weiß Dinge, die es vorher noch nicht wusste. Über lebendige Kleidungsstücke, Drehkreuze in Supermärkten – und überhaupt: wie man alles richtig macht im Leben.
"Ein ganz Großer in der Lesebühnen-Szene." (Tagesspiegel)
"Spiderworld" Ursprünglich einmal war Spider ein waschechter Popstar, allerdings ohne Erfolg. Wohl auch deshalb hat die Frau vom Arbeitsamt darauf bestanden, dass er auf Schriftsteller umschult. Eine blödsinnige Idee, findet er immer noch.
Doch wenn er dann Geschichten wie "Frauen singen Volkslieder oder wie ich mir intelligentes Design vorstelle" vorliest, möchte man das erste Mal im Leben eine Beamtin ins Abendgebet einschließen. Denn Spider hat den Sex in seiner Vorstellung revolutioniert, völlig kontaktfrei, blümchenhaft, entspannt. Das ist einfach erfrischend. Spider heißt eigentlich Andreas Krenzke und ist preisgekrönter Surfpoet mit überaus lakonischem Humor. Als Vorleser einfach klasse! (Berliner Morgenpost)
"Spiders Beobachtungen changieren zwischen scharf sezierend und und milde gestimmt, sind manchmal albern, aber immer komisch und mit unüberhörbarer Zuneigung für Underdogs. ... Gelesen und gehört entwickeln Krenzkes Absurditäten eine eigene Dynamik, vergleichbar vielleicht mit Funny van Dannen, weniger poetisch, aber deutlich lustiger." (Berliner Zeitung)
"Spider hat etwas zu sagen. Er sammelt Beobachtungen, staffelt und ballt sein Material aus der puren Lust an der besessenen, präzisen Beobachtung." (Basellandschaftliche Zeitung)
Preise
2009 Stuttgarter Besen in Silber
2008 nom. Hamburger Comedy-Pokal
2007 nom. Prix Phanteon,
nom. St. Ingberter Pfanne,

Götz Frittrang - Sprachgewaltiger Bühnenberserker
„Wenn Frittrang zum Improvisieren anfängt möchte ich niederknien und meinem Herrgott danken, dass ich das erleben darf." (Matthias Egersdörfer)
Götz Frittrang, Gewinner des Passauer Scharfrichterbeils 2010, des Kabarett Kaktus München und vieler anderer Auszeichnungen wird ihnen erklären, warum Katzen die Todfeinde der Menschheit sind, wieso man das Kleinkindabteil im Zug besser nur mit Kotletthammer betritt und wieso manche Männer lieber ihren Nachbarn aufessen um ins Gefängnis zu kommen anstatt mit Mama Hosen kaufen gehen zu müssen. Mit seinen Geschichten kratzt er am Tellerrand der Gesellschaft - und sein Suppenlöffel ist schmutzig. "Götz Frittrang ist ein sprachgewaltiger Bühnenberserker. Er zerrt uns in dunkle Abgründe und wandelt mit uns Hand in Hand im fröhlichsten Blödsinn
Eintritt inkl. VVK-Gebühr = 16,- € (ermäßigt 13,- €)
Informationen zur 3. Saison der Kabarett-Bundes:Liga
Auch in der Saison 2011/2012 wird auf dreizehn namhaften Kleinkunstbühnen bundesweit der deutsche Kabarett-Meister ermittelt. Immer mehr Fans begeistern sich für diesen außergewöhnlichen Wettbewerb der Kleinkunst und so ist davon auszugehen, dass auch in Goslar die Vorstellungen wieder sehr früh ausverkauft sein werden.
Die Spielregel lautet: „Jeder mit Jedem - Alle in jedem Theater - immer zwei an einem Abend“. So treffen Shooting-Stars auf Routiniers, Comedians auf die Meister hintersinniger Lyrik, Querdenker auf Stimmungskanonen. Dabei ist kurzweilige Unterhaltung auf bestem Niveau garantiert.
80 Leistungs- und Preisträger der Deutschen Kleinkunstszene haben sich im vergangenen Jahr für einen Platz im Teilnehmerfeld empfohlen. Vierzehn davon wurden von einer Fachjury für die dritte Spielzeit nominiert.
Wortakrobaten mit Rhetorik-Solo, Ensembles mit perfekter Mannschaftsleistung, Chansoniers mit gekonnt gedribbelten Versen oder Politkabarettisten auf
Linksaußen Position. Wer nach 91 Begegnungen zwischen Bremen, Berlin und Bodensee im Sommer 2012 zum Champion gekürt wird, entscheidet das Publikum, also Ihr, also Du.
Sei mit dabei, wenn es darum geht: Wer wird der nächste Deutscher Kabarettmeister?
Zur Übersicht hier alle Titelaspiranten:
-Andreas Krenzke 2. Platz Stuttgarter Besen 2009
-Barbara Ruscher Finalistin Prix Pantheon 2007
-Christian Hirdes 1. Platz Publikumspreis Prix Pantheon 2006
-Daniel Helfrich Finalist Obernburger Mühlstein 2009
-El Mago Masin Kleines Passauer Scharfrichterbeil 2011
-Götz Frittrang 1. Platz Passauer Scharfrichterbeil 2010
-Johannes Kirchberg 1. Platz Chansonpreis „Troubadour“ 2009
-Kai Spitzl Finalist St. Ingberter Pfanne 2009
-Klaus Kohler 1. Preis Ostbayrischer Kabarettwettbewerb 2010
-Michael Feindler 1. Platz Fohlen von Niedersachsen 2010
-Stefan Ebert 1. Platz St. Ingberter Pfanne 2010
-Stefan Waghubinger 1. Platz Stuttgarter Besen 2011
-Thomas Schreckenberger 1. Platz Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2008
-Vocal Recall Finalist Tuttlinger Krähe 2011
-Die Spielorte der Kabarettbundesliga neben dem Kulturkraftwerk HarzEnergie in Goslar:
Augsburg - Parktheater, Berlin - Wühlmäuse, Bremen – Schlachthof, Duisburg – Hundertmeister, Mainz – Unterhaus, Stuttgart – Renitenztheater, Wilhelmshaven – Pumpwerk, Hannover – Theater am Küchengarten, Pforzheim – Kulturhaus Osterfeld, Köln – Senftöpfchen, Frankfurt – Neues Theater Höchst, Friedrichshafen - Bahnhof Fischbach