"Es gibt Tage, da stimmt einfach alles! Ein klasse Spielort, tolles Publikum und eine Organisation, die keine Wünsche offen lässt."
(Theater Laku Paka, Oktober 2004)
Die Tage der Kleinkunst sind seit 33 Jahren eine Legende - und Interessenten seien vorgewarnt - beide Abende sind immer aufs Neue sehr schnell ausverkauft. Das liegt sicher auch daran, dass die Mischung aus drei Künstlerformationen verbunden mit den Pausen im Garten des Zeppelinhauses wirklich Jahr für Jahr eine einmalige Kombination bieten und damit zu einem einzigartigen Kulturabend verschmelzen.
b e c a p e l l a - Musik mal ganz andersWas ist ein Flaschensong ? Wie klingt ein Hang ? Was ist Vocal slapstick ? - Ein Ganzkörpertrommler und ein Schauspieler erfinden Musik aus dem Augenblick. Die Beiden sind Stimmnarrren, Klangmimen, Geräuschpoeten, virtuose Spitzbuben. Ihre Kompositionen sind ein Bekenntnis an die wunderbaren Möglichkeiten der Improvisation und eine Liebeserklärung an die Seele fremder Kulturen. Man muss sie sehen, um sie gehört zu haben.
Am Anfang scheint alles ganz normal. Zwei Menschen wie Du und ich, so stehen Danny Molenaar und Jaap Slagman vor ihrem Publikum. Sie lachen, machen Witze, singen. Doch dann hält es sie nicht an diesem Ort. Den Ruf der Wildgans spüren sie in ihrer Brust und so folgen sie ihrem Herzen auf eine abenteuerliche Reise...
Mal rasch und blitzschnell, mal unerträglich laut und dann ganz leise, mal frech und im nächsten Moment wieder herzerwärmend lieb, so inszeniert Slagman Producties eine magisch-versponnene Geschichte in und um eine hölzerne Reisekiste. Diese Kiste spuckt die kuriosesten Gestalten aus und lässt sie genauso schnell wieder verschwinden. In rasanten Rollenwechseln springen die beiden Akteure von einer skurrilen Situation in die nächste und erzählen wundersame Episoden aus dem unerschöpflichen Hort der Phantasie.
Einzige Kulisse ist eine schwarze Tafel. Sie gibt den Spielern alles, was sie brauchen. Es entstehen mit einem Federstreich Gewehr, Stoppschild oder auch schon mal ein Taschenrechner, ganze Orte tauchen auf und versinken wieder. Bestechend einfach und gut durchdacht präsentiert Pop-up! in verschiedenen Episoden das Leben mit all seinen Tücken als ewiges Kommen und Gehen und entwirft so ganz unbeschwert ein Bild von der Flüchtigkeit des Seins.
P e t e r S h u b - Clownerie der SpitzenklasseLange Zeit spricht er nur durch seinen Körper. Kämpft mit einer Hundeleine, mit Kleiderbügel und Mantel, verlängert seinen Arm endlos, bevor er sich an einem laufenden Kamerastativ zu schaffen macht. Mit Gesten, Blicken und Zurufen fasziniert Peter Shub sein Publikum, Peter spielt nicht nur eine sondern viele Figuren, das Kamerastativ mutiert zur Geliebten, der Garderobenständer wird zur Falle, er wird geboren und er stirbt im Kerzenlicht. Gang, Blicke, Gestik, Rhythmus, Balance, Nachahmung – alles passt, alles sitzt – sparsam und punktgenau. Man hat Spaß an diesem Clown Peter Shub, der uns mit winzigsten Details vorführt, wie Freude, Missgunst oder falsche Fährten entstehen. Wie bei jedem guten Gag denken wir das zu Ende, was der Komiker gar nicht aussprechen muss. Und doch – er spricht, er singt, er rezitiert.
Jazz Club 7Die Musiker von "Jazz Club 7" haben ihre Laufbahn 2004 an der Kreismusikschule Goslar begonnen. "Jazz Club 7" wurde Bandpreisträger beim Landeswettbewerb "Jugend jazzt" Niedersachsen (2006). Das Repertoire von "Jazz Club 7" enthält "akustische" und "elektrische" Evergreens der Jazzgeschichte, die der speziellen bläserlosen Besetzung Gelegenheit geben, sich zu entfalten. Darunter sind Titel von bedeutenden Komponisten wie Miles Davis, Chick Corea und Pat Metheny. Die Stilistik reicht vom Blues über den Funk bis zum modalen Jazz.
Eintritt inkl. MwSt, VVK-Gebühr = 26,- € (ermässigt 23,- €)